Modul #06:

Mediennutzung

Täglich scrollen, blättern und klicken wir uns durch die News. Aber was bleibt bei der Nachrichtenaufnahme hängen? Dieses Modul richtet den Blick auf uns selbst: als Nutzer:innen von Medien und Kommunikationsmitteln. Es zeigt, welche Mechanismen unseren Medienkonsum steuern, wie exzessive Mediennutzung unser Wohlbefinden beeinflusst und wie sinnvolle Mediennutzung im Alltag – und im Unterricht – aussehen kann.

Loslegen mit Modul #06

Dieses Modul beinhaltet:

  • Eine Einführung in die Themen Mediennutzung und Medienverantwortung
  • Einen Erklärfilm: Wie nehmen wir Nachrichten und Informationen auf – und warum ziehen uns schlechte Nachrichten besonders an?
  • Ein Interview mit Prof. Dr. Maren Urner, Neurowissenschaftlerin und Medienpsychologin, über Negativitätsbias und konstruktiven Journalismus
  • Unterrichtstipps mit Arbeitsblättern zur Mediennutzung sowie einen abschließenden Test
  • Eine Anleitung zur achtsamen Informationsroutine – mit Vorlage zum Download

Reflektieren Sie Ihre Mediennutzung mit diesem Modul:

Mediennutzung bedeutet heutzutage, ständig mit einer schier endlosen Flut an Nachrichten, Posts oder Videos konfrontiert zu sein. Was macht das mit uns? Und welche Verantwortung tragen wir dabei? Das sechste Modul richtet den Fokus auf uns als Adressat:innen:

  1. So verarbeitet unser Gehirn Informationen – und darum sprechen uns schlechte Nachrichten mehr an als gute.
  2. So beeinflusst der Negativitätsbias unseren Medienkonsum und darum kann konstruktiver Journalismus dagegen helfen.
  3. So kommen Sie durch bewusste, sinnvolle Mediennutzung verantwortungsvoll durch die Informationsflut.

Ein Erklärfilm gibt zunächst einen kompakten Überblick darüber, wie wir Nachrichten und Informationen aufnehmen und sortieren. Im anschließenden Interview erklärt Prof. Dr. Maren Urner, was hinter dem sogenannten Negativitätsbias steckt. Als Neurowissenschaftlerin und Gründerin des Online-Magazins „Perspective Daily“ plädiert sie für einen konstruktiven Journalismus, der positive Perspektiven in den Blick rückt.

Eine sinnvolle Mediennutzung etablieren – im Alltag und im Unterricht

Tipps zur Mediennutzung sind das eine – das eigene Verhalten zu beobachten das andere. Mit der „Anleitung zur achtsamen Informationsroutine" können Sie über mehrere Tage hinweg festhalten, wann Sie welche Nachrichten konsumieren – und wie Sie sich dabei fühlen. Diese Übung eignet sich hervorragend als Einstieg in den Medienunterricht. Ergänzend stehen Arbeitsblätter zur Mediennutzung für Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Zum Abschluss lädt ein Quiz dazu ein, das Gelernte zu vertiefen.

Wie hoch ist der durchschnittliche Medienkonsum in Deutschland?

Der durchschnittliche tägliche Medienkonsum in Deutschland setzt sich aus verschiedenen Mediengattungen zusammen und liegt insgesamt bei rund sieben Stunden pro Tag. Ein großer Teil fällt auf audiovisuelle Angebote: Mehrere Stunden täglich werden mit Fernsehen und Videostreaming verbracht, hinzu kommen etwa zwei bis drei Stunden Internetnutzung (inklusive Social Media, Online‑Videos, Nachrichtenportale) sowie Audio (Radio, Musik‑Streaming, Podcasts). Klassische Printmedien wie Zeitungen und Zeitschriften nehmen im Vergleich dazu nur noch einen kleinen Teil der täglichen Medienzeit ein, so eine ARD/ZDF‑Langzeitstudie über Massenkommunikation.

Das lernen Sie in Modul #06:

  1. Verstehen, wie unser Gehirn Informationen verarbeitet – und was das für unseren Medienkonsum bedeutet.
  2. Den eigenen Nachrichtenkonsum bewusst wahrnehmen und eine sinnvolle Mediennutzung im Alltag etablieren.
  3. Schüler:innen dazu anleiten, ihre Mediennutzung zu reflektieren und verantwortungsvoll mit Onlinemedien umzugehen.

Den nächsten Inhalt entdecken

Modul #07: TikTok, Journalismus und die Gen Z

TikTok ist längst mehr als eine Unterhaltungsplattform – für die Gen Z ist sie eine der wichtigsten Quellen für Nachrichten und politische Meinungsbildung. Doch welche Gefahren gehen mit TikTok einher? Und was bedeutet das für den Journalismus im Wandel? Dieses Zusatzmodul zeigt, wie TikTok das Informationsverhalten junger Menschen beeinflusst, welche Chancen und Risiken die Plattform birgt – und wie Lehrkräfte Medienkompetenz erwerben können, um ihre Schüler:innen gezielt zu begleiten.

Weiter zu Modul #07